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Kanada 2005 45 Die Familie nochmal am L.L.03

Reisemobilvermieter

Im Hintergrund ist der Lake Louise zu sehen, der sicher schönste See Kanadas

flug1402

Unser Sommerurlaub 2005 führte uns einmal ganz woanders hin, nämlich nach Kanada. Wir waren vom 19.07.05 – 10.08.05 unterwegs.

Unsere Route sah folgendermassen aus:

Bremen – Frankfurt – Vancouver ( hier bekamen wir unser Wohnmobil) – Harrison Hot Springs – Vernon – Revelstoke – Banff – Lake-Louise – Jasper – Clearwater – Cach Creek – Shannon – Vancouver-Islandd – Tofino – Qualicum Bay – Viktoria – Sidney –Vancouver (Wohnmobil wieder abgeben u. Rückflug) - Bremen.

Der Service unseres Wohnmobilvermieters sei hier einmal besonders erwähnt. Wir wurden von ihm am Flughafen in Empfang genommen u. zu unserem Mobil gefahren. Die Schränke waren schon gut gefüllt mit den herrlichsten Leckereien. Nach einer kurzen Einweisung des Mobils haben wir uns erst einmal schlafen gelegt.

Am nächsten Morgen gab es dann ein reichhaltiges Frühstücksbufett in seinem Haus und dann eine gründliche Einweisung mit gemeinsamer Probefahrt.

Unser erstes Ziel sollte Harrison Hot Springs sein. Da uns die 9 Std. Zeitumstellung besonders zu schaffen machte wurde einfach nur gefaulenzt.

Am nächsten Tag mussten wir feststellen, das Kanada ein sehr beliebtes Reiseziel ist und so standen wir in der Gegend vom Lake Okanagan des öfteren vor ausgebuchten Campingplätzen. Nach längerem Suchen fanden wir aber ein Plätzchen in Vernone nur auch hier machte uns die Hitze u. unsere Müdigkeit noch immer zu schaffen.

Und weiter führte uns dann der Weg nach Revelstoke wo wir einen großen Staudamm besichtigten. Wir fanden einen schönen Campingplatz u. gingen am Nachmittag erst einmal gemütlich einkaufen. Da es am Abend etwas zu nieseln begann machten wir es uns im Mobil gemütlich.

Nun ging es langsam in die Rocky Mountains. Zunächst machten wir einmal Station in Banff.  Kaum stand unser Mobil wurden wir auch schon von niedlichen kleinen Erdhörnchen begrüßt die überall auf dem Platz rumschwirrten.

Für Banff nahmen wir uns einen ganzen Tag lang Zeit. Wir fuhren mit dem Bus in die Stadt u. besichtigten zunächst ein ehemaliges Badehaus. Danach ging es zur Seilbahnstation u. hinauf  auf den Sulphur Mountain mit 2.286 m Höhe. Leider hatten wir da etwas Pech mit dem Wetter, es war kühl, windig u. ziemlich diesig. Doch zum Nachmittag besserte sich das Wetter zusehens u. wir kamen noch auf unsere Kosten mit der schönen Aussicht. Unten wieder angekommen wurden erst einmal Souveniers gekauft. Dann ging es zurück zum Campingplatz.

Kanada 2005 41 Banff von oben betrachtetKanada 2005 28 Svenja beim Spaziergang in Banff05

Banff vom Sulphur Mountain aus gesehen        Traumhafte Landschaft um Banff

 

 

Der nächste Tag brachte uns den nächsten Highlight. Ein Spaziergang um den Lake Louise war angesagt. Wirklich einmalig schön. Sollte man wirklich gesehen haben.

Es folgte nun aber auch ein Highlight nach dem Anderen. Jetzt ging es hinauf in den Icefield-Park.Kanada 2005 54 Bergkulisse auf dem Weg zum Icefield03Kanada 2005 62 Die Familie auf dem Gletscher02

Bergkulisse auf dem Weg zum Icefield              Alle auf dem Gletscher u. es war kühl

Mit speziellen Gletscherfahrzeugen ging es dann hinauf ins ewige Eis. Ziemlich kühl da oben, aber das Wasser schmeckte vorzüglich. Bei der Weiterfahrt gab es noch einen sehr schönen Wasserfall zu sehen u. wieder ging ein super Tag zu Ende.Kanada 2005 67 Athabasca Wasserfälle untenKanada 2005 72 Jasper Shoppingmeile

Die Athabasca Wasserfälle                               Unser Wohnmobil hier in Jasper zu sehen

Auch die Helmckens Wasserfälle (vielleicht die schönsten Kanadas) wollten wir uns nicht entgehen lassen. Also ging es weiter nach Clearwater u. ich muß sagen es hat sich gelohnt, Wirklich sehr schön. Auch die Weiterfahrt zu dem etwas abgelegenen Campground (22 km auf einer Schotterstraße) hat sich ausgezahlt. Er ist sehr schön gelegen am Clearwater Lake.

Dann hiess es erst einmal wieder einkaufen u. das haben wir in Kamloops erledigt. Die Sonne brannte unermüdlich u. so waren wir froh, am Nachmittag in Cach Creek einen kleinen, aber feinen Campground zu entdecken. Svenja u. ich sind dann erst einmal direkt ins Wasser gestiegen. Wirklich erfrischend. Und weil es uns dort so gut gefiel haben wir einen Tag Pause eingelegt.

Den Pausentag verbrachten wir größtenteils auf dem Wasser. Wir hatten uns ein Pontonboot geliehen u. Peter hat geangelt. Sehr entspannend. Und er hat sogar 3 Forellen gefangen was uns natürlich besonders freute.

Und weiter gings. Die Fahrt sollte eigentlich in dem bekannten Wintersportort Whistler enden, doch hier war leider alles belegt. Also fuhren wir weiter u. landeten in Shannon wo Axel u. ich  noch einen kleinen Wasserfall besichtigten.

Am folgenden Tag ging es dann nach Vancouver Island. Die Fährfahrt dauerte gut 1 ½ Std. u. fand bei herrlichstem Sonnenschein statt. Das änderte sich jedoch als wir in das Gebiet des Regenwaldes kamen. Von nun an verfolgte uns er Regen. In Tofino fanden wir dann einen Campingplatz aber Spaß an diesem Tag noch etwas zu unternehmen hatten wir nicht mehr, wir hofften halt, das der Regen aufhören würde.

Das geschah dann auch am nächsten Tag u. so genossen wir einfach die Sonne u. den Strand. Axel hat gebuddelt ohne Ende u. der Rest der Familie nur gefaulenzt.

Kanada 2005 104 Die Familie läuft am StrandStrandspaziergang in Tofino

Nach dem Pausentag wollten wir nun aber auch den Regenwald im trockenen sehen. So fuhren wir auf dem Weg nach Qualicum Bay wieder durch das Gebiet u. legten einen Zwischenstopp ein. Es ist schon riesig diese hohen uralten Bäume. Die haben schon so manchen Sturm erlebt. In Qualicum Bay angekommen genossen Svenja u. ich noch einmal den Strand u. Axel u. Peter machten es sich an dem kleinen See auf dem Platz gemütlich. Abends gab es dann die leckeren Forellen zu essen die Peter gefangen hatte.

Nun standen uns ein paar anstrengende Tage bevor.

Die Weiterfahrt führte uns zunächst einmal nach Viktoria. Der Campingplatz in der Stadt war ausgebucht u. so sind wir auf einen stadtnahen Platz ausgewichen. Es gab aber eine sehr gute Verkehrsanbindung in die City u. so folgte dann am nächsten Tag die Stadtbesichtigung. Zunächst besichtigten wir das Royal London Wax Museum wo wir vielen Berühmtheiten gegenüberstanden. Dann ging es weiter in den Undersea Garden. Schon interessant das Treiben unter Wasser. Nach einer kleinen Mittagspause war Shoppen angesagt u. am späten Nachmittag folgte dann  die Whalewatching Tour. Wahnsinn.

Kanada 2005 133 Alle glückl. zurück von WhalewatchingHier sind wir glücklich zurück vom Whale Watching

Wir mussten alle wasserdichte Overalls anziehen u. dann gings hinaus mit einem Zodiak Schlauchboot u. 12 weiteren Personen aufs Meer. Wir bekamen auch tatsächlich Walflossen zu sehen. Unser Schiffsführer (Captain Kirk) zeigte uns dann noch einige Plätze an denen Seelöwen die Abendsonne genossen u. erzählte uns noch einiges über das Leben der Tiere hier. Gegen Abend ging es dann wieder zurück u. wir waren alle etwas feucht oder durchgepustet. Aber es hat allen riesigen Spass gemacht. Und weil das Wetter so herrlich war beschlossen wir noch einen Strandtag einzulegen in Sidney gleich in der Nähe unserer Fähre die uns wieder zurück aufs Festland bringen sollte. Die Fährüberfahrt war wieder sehr schön u. gegen Mittag hatte uns das Festland wieder. Wir haben uns dann noch Fort Langley angeschaut bevor wir kurz vor Vancouver auf einen Campingplatz gingen.

Nun war Besichtigung angesagt. Zunächst ging es mit der Skybahn in die City. Dann haben wir die Steamclock (einzige dampfbetriebene Uhr der Welt) angeschaut. Weiter ging es zum Harbour Center wo wir mit einem Aufzug den Turm hinauf fuhren u. eine super Rundumsicht über Vancouver u. seine Skyline genossen. Dann sind wir weiter erst mit dem Schiff u. dann mit dem Bus zur Capilano Suspension Bridge gefahren. Hier empfing uns ein sehr schön angelegter Park mit hohen Bäumen u. unzählig vielen Hängebrücken.

Kanada 2005 148 Die Familie überquert die Capilano Suspension BridgeÜberquerung der Capilano Suspension Bridge, einer Hängebrücke

Müde kehrten wir gegen Abend auf unseren Campingplatz zurück. Aber wir hatten alles gesehen was wir wollten u. so gönnten wir uns den letzten Tag noch einmal zum Shoppen. Peter bewies wirklich Geduld als Svenja u. ich von einem Laden zum nächsten gingen. Aber ein solches Center in der Größe werden wir so schnell nicht mehr zu sehen bekommen u . wir wurden auch gut fündig. Wir beschlossen unser Mittagessen in einem japanischen Restaurant einzunehmen was sich aber nicht als so ganz einfach herrausstellte. Wir bekamen nämlich nur Stäbchen u. kein richtiges Besteck. Aber auch das haben wir irgendwie gemeistert dauerte alles nur ein wenig länger. So ging es dann am Nachmittag mit unzähligen Taschen bepackt zu unserem Campingplatz zurück.

Peter u. Axel genossen noch einmal das Schwimmbad auf dem Campingplatz während ich mich mit dem Packen der Koffer beschäftigte.

Am letzten Tag hieß es dann Großputz. Svenja u. ich waren wirklich fleissig u. das bei der Hitze. Gegen 10.00 Uhr waren wir dann fertig u. so starteten wir zunächst noch einmal durch die City Vancouvers um einmal durch den Stanley-Park zu fahren. Wir warfen noch einmal einen Blick auf die Skyline vom Park aus u. machten uns dann auf den Weg zu unserem Wohnmobilverleiher.

Dieser stellte dann auch ganz erstaunt fest das wir exakt auf den Kilometer genau 3.360 km zurückgelegt hatten, eben jene Kilometer die uns auch als Freikilometer zur Verfügung standen. Das hat vor uns noch keiner geschafft. Er fuhr uns dann mit unserem Gepäck beladen am Nachmittag zum Flughafen u. um 18.00 Uhr startete dann unsere Maschine Richtung Frankfurt. Richtig schlafen konnte keiner von uns, aber die Zeit verging doch relativ schnell. Nach einem 3 Std. Aufenthalt in Frankfurt folgte dann noch einmal der 50 Min. Flug nach Bremen u. unsere Heimat hatte uns wieder. Bei Schmuddelwetter u. Kälte (gestartet in Vancouver bei 28 Grad, gelandet in Bremen bei 12 Grad) kamen wir dann nach 28 Std. auf den Beinen zu Hause an u. der Alltag hatte uns wieder. So ging dann ein sehr schöner Urlaub, der ja mit sehr sehr viel Stress begonnen hatte zu Ende. Aber es hat sich für alle gelohnt u. wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.