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Unser Sommerurlaub 2005 führte uns einmal ganz woanders hin, nämlich nach Kanada. Wir waren vom 19.07.05 – 10.08.05 unterwegs.
Unsere Route sah folgendermassen aus:
Bremen – Frankfurt – Vancouver ( hier bekamen wir unser Wohnmobil) – Harrison Hot Springs – Vernon – Revelstoke – Banff – Lake-Louise – Jasper – Clearwater – Cach Creek – Shannon – Vancouver-Islandd –
Tofino – Qualicum Bay – Viktoria – Sidney –Vancouver (Wohnmobil wieder abgeben u. Rückflug) - Bremen.
Der Service unseres Wohnmobilvermieters sei hier einmal besonders erwähnt. Wir wurden von ihm am Flughafen in Empfang genommen u. zu unserem Mobil gefahren. Die Schränke waren schon gut gefüllt mit den
herrlichsten Leckereien. Nach einer kurzen Einweisung des Mobils haben wir uns erst einmal schlafen gelegt.
Am nächsten Morgen gab es dann ein reichhaltiges Frühstücksbufett in seinem Haus und dann eine gründliche Einweisung mit gemeinsamer Probefahrt.
Unser erstes Ziel sollte Harrison Hot Springs sein. Da uns die 9 Std. Zeitumstellung besonders zu schaffen machte wurde einfach nur gefaulenzt.
Am nächsten Tag mussten wir feststellen, das Kanada ein sehr beliebtes Reiseziel ist und so standen wir in der Gegend vom Lake Okanagan des öfteren vor ausgebuchten Campingplätzen. Nach längerem Suchen
fanden wir aber ein Plätzchen in Vernone nur auch hier machte uns die Hitze u. unsere Müdigkeit noch immer zu schaffen.
Und weiter führte uns dann der Weg nach Revelstoke wo wir einen großen Staudamm besichtigten. Wir fanden einen schönen Campingplatz u. gingen am Nachmittag erst einmal gemütlich einkaufen. Da es am
Abend etwas zu nieseln begann machten wir es uns im Mobil gemütlich.
Nun ging es langsam in die Rocky Mountains. Zunächst machten wir einmal Station in Banff. Kaum stand unser Mobil wurden wir auch schon von niedlichen kleinen Erdhörnchen begrüßt die überall auf
dem Platz rumschwirrten.
Für Banff nahmen wir uns einen ganzen Tag lang Zeit. Wir fuhren mit dem Bus in die Stadt u. besichtigten zunächst ein ehemaliges Badehaus. Danach ging es zur Seilbahnstation u. hinauf auf den
Sulphur Mountain mit 2.286 m Höhe. Leider hatten wir da etwas Pech mit dem Wetter, es war kühl, windig u. ziemlich diesig. Doch zum Nachmittag besserte sich das Wetter zusehens u. wir kamen noch auf unsere Kosten
mit der schönen Aussicht. Unten wieder angekommen wurden erst einmal Souveniers gekauft. Dann ging es zurück zum Campingplatz.

Banff vom Sulphur Mountain aus gesehen Traumhafte Landschaft um Banff
Der nächste Tag brachte uns den nächsten Highlight. Ein Spaziergang um den Lake Louise war angesagt. Wirklich einmalig schön. Sollte man wirklich gesehen haben.
Es folgte nun aber auch ein Highlight nach dem Anderen. Jetzt ging es hinauf in den Icefield-Park.
Bergkulisse auf dem Weg zum Icefield Alle auf dem Gletscher u. es war kühl
Mit speziellen Gletscherfahrzeugen ging es dann hinauf ins ewige Eis. Ziemlich kühl da oben, aber das Wasser schmeckte
vorzüglich. Bei der Weiterfahrt gab es noch einen sehr schönen Wasserfall zu sehen u. wieder ging ein super Tag zu Ende.
Die Athabasca Wasserfälle Unser Wohnmobil hier in Jasper zu sehen
Auch die Helmckens Wasserfälle (vielleicht die schönsten Kanadas) wollten wir uns nicht entgehen lassen. Also ging es
weiter nach Clearwater u. ich muß sagen es hat sich gelohnt, Wirklich sehr schön. Auch die Weiterfahrt zu dem etwas
abgelegenen Campground (22 km auf einer Schotterstraße) hat sich ausgezahlt. Er ist sehr schön gelegen am Clearwater Lake.
Dann hiess es erst einmal wieder einkaufen u. das haben wir in Kamloops erledigt. Die Sonne brannte unermüdlich u. so
waren wir froh, am Nachmittag in Cach Creek einen kleinen, aber feinen Campground zu entdecken. Svenja u. ich sind
dann erst einmal direkt ins Wasser gestiegen. Wirklich erfrischend. Und weil es uns dort so gut gefiel haben wir einen Tag Pause eingelegt.
Den Pausentag verbrachten wir größtenteils auf dem Wasser. Wir hatten uns ein Pontonboot geliehen u. Peter hat
geangelt. Sehr entspannend. Und er hat sogar 3 Forellen gefangen was uns natürlich besonders freute.
Und weiter gings. Die Fahrt sollte eigentlich in dem bekannten Wintersportort Whistler enden, doch hier war leider alles
belegt. Also fuhren wir weiter u. landeten in Shannon wo Axel u. ich noch einen kleinen Wasserfall besichtigten.
Am folgenden Tag ging es dann nach Vancouver Island. Die Fährfahrt dauerte gut 1 ½ Std. u. fand bei herrlichstem
Sonnenschein statt. Das änderte sich jedoch als wir in das Gebiet des Regenwaldes kamen. Von nun an verfolgte uns er
Regen. In Tofino fanden wir dann einen Campingplatz aber Spaß an diesem Tag noch etwas zu unternehmen hatten wir nicht mehr, wir hofften halt, das der Regen aufhören würde.
Das geschah dann auch am nächsten Tag u. so genossen wir einfach die Sonne u. den Strand. Axel hat gebuddelt ohne Ende u. der Rest der Familie nur gefaulenzt.
Strandspaziergang in Tofino
Nach dem Pausentag wollten wir nun aber auch den Regenwald im trockenen sehen. So fuhren wir auf dem Weg nach
Qualicum Bay wieder durch das Gebiet u. legten einen Zwischenstopp ein. Es ist schon riesig diese hohen uralten Bäume.
Die haben schon so manchen Sturm erlebt. In Qualicum Bay angekommen genossen Svenja u. ich noch einmal den Strand
u. Axel u. Peter machten es sich an dem kleinen See auf dem Platz gemütlich. Abends gab es dann die leckeren Forellen zu essen die Peter gefangen hatte.
Nun standen uns ein paar anstrengende Tage bevor.
Die Weiterfahrt führte uns zunächst einmal nach Viktoria. Der Campingplatz in der Stadt war ausgebucht u. so sind wir auf
einen stadtnahen Platz ausgewichen. Es gab aber eine sehr gute Verkehrsanbindung in die City u. so folgte dann am
nächsten Tag die Stadtbesichtigung. Zunächst besichtigten wir das Royal London Wax Museum wo wir vielen Berühmtheiten gegenüberstanden. Dann ging es weiter in den Undersea Garden. Schon interessant das Treiben unter
Wasser. Nach einer kleinen Mittagspause war Shoppen angesagt u. am späten Nachmittag folgte dann die Whalewatching Tour. Wahnsinn.
Hier sind wir glücklich zurück vom Whale Watching
Wir mussten alle wasserdichte Overalls anziehen u. dann gings hinaus mit einem Zodiak Schlauchboot u. 12 weiteren
Personen aufs Meer. Wir bekamen auch tatsächlich Walflossen zu sehen. Unser Schiffsführer (Captain Kirk) zeigte uns
dann noch einige Plätze an denen Seelöwen die Abendsonne genossen u. erzählte uns noch einiges über das Leben der
Tiere hier. Gegen Abend ging es dann wieder zurück u. wir waren alle etwas feucht oder durchgepustet. Aber es hat allen
riesigen Spass gemacht. Und weil das Wetter so herrlich war beschlossen wir noch einen Strandtag einzulegen in Sidney
gleich in der Nähe unserer Fähre die uns wieder zurück aufs Festland bringen sollte. Die Fährüberfahrt war wieder sehr
schön u. gegen Mittag hatte uns das Festland wieder. Wir haben uns dann noch Fort Langley angeschaut bevor wir kurz vor Vancouver auf einen Campingplatz gingen.
Nun war Besichtigung angesagt. Zunächst ging es mit der Skybahn in die City. Dann haben wir die Steamclock (einzige
dampfbetriebene Uhr der Welt) angeschaut. Weiter ging es zum Harbour Center wo wir mit einem Aufzug den Turm hinauf
fuhren u. eine super Rundumsicht über Vancouver u. seine Skyline genossen. Dann sind wir weiter erst mit dem Schiff u.
dann mit dem Bus zur Capilano Suspension Bridge gefahren. Hier empfing uns ein sehr schön angelegter Park mit hohen Bäumen u. unzählig vielen Hängebrücken.
Überquerung der Capilano Suspension Bridge, einer Hängebrücke
Müde kehrten wir gegen Abend auf unseren Campingplatz zurück. Aber wir hatten alles gesehen was wir wollten u. so
gönnten wir uns den letzten Tag noch einmal zum Shoppen. Peter bewies wirklich Geduld als Svenja u. ich von einem
Laden zum nächsten gingen. Aber ein solches Center in der Größe werden wir so schnell nicht mehr zu sehen bekommen u
. wir wurden auch gut fündig. Wir beschlossen unser Mittagessen in einem japanischen Restaurant einzunehmen was sich
aber nicht als so ganz einfach herrausstellte. Wir bekamen nämlich nur Stäbchen u. kein richtiges Besteck. Aber auch das
haben wir irgendwie gemeistert dauerte alles nur ein wenig länger. So ging es dann am Nachmittag mit unzähligen Taschen bepackt zu unserem Campingplatz zurück.
Peter u. Axel genossen noch einmal das Schwimmbad auf dem Campingplatz während ich mich mit dem Packen der Koffer beschäftigte.
Am letzten Tag hieß es dann Großputz. Svenja u. ich waren wirklich fleissig u. das bei der Hitze. Gegen 10.00 Uhr waren
wir dann fertig u. so starteten wir zunächst noch einmal durch die City Vancouvers um einmal durch den Stanley-Park zu
fahren. Wir warfen noch einmal einen Blick auf die Skyline vom Park aus u. machten uns dann auf den Weg zu unserem Wohnmobilverleiher.
Dieser stellte dann auch ganz erstaunt fest das wir exakt auf den Kilometer genau 3.360 km zurückgelegt hatten, eben
jene Kilometer die uns auch als Freikilometer zur Verfügung standen. Das hat vor uns noch keiner geschafft. Er fuhr uns
dann mit unserem Gepäck beladen am Nachmittag zum Flughafen u. um 18.00 Uhr startete dann unsere Maschine
Richtung Frankfurt. Richtig schlafen konnte keiner von uns, aber die Zeit verging doch relativ schnell. Nach einem 3 Std.
Aufenthalt in Frankfurt folgte dann noch einmal der 50 Min. Flug nach Bremen u. unsere Heimat hatte uns wieder. Bei
Schmuddelwetter u. Kälte (gestartet in Vancouver bei 28 Grad, gelandet in Bremen bei 12 Grad) kamen wir dann nach 28
Std. auf den Beinen zu Hause an u. der Alltag hatte uns wieder. So ging dann ein sehr schöner Urlaub, der ja mit sehr sehr
viel Stress begonnen hatte zu Ende. Aber es hat sich für alle gelohnt u. wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
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